Fit für das ganze Jahr – mit der eigenen Heimsauna

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Heimsauna

Sie gehen gerne in die Sauna? Dann haben Sie sich bestimmt auch schon einmal über die regulären Öffnungszeiten oder die vielen Menschen darin geärgert, richtig? Und nun sagen Sie bestimmt gleich, dass Sie noch einen freien Raum im Haus haben, der noch auf seine Nutzung wartet. Worauf also warten Sie? Das ist die Chance für eine eigene Heimsauna.

Welchen Vorteil bringt die Heimsauna?

Wer über eine Sauna im Haus verfügt, profitiert von mehreren Vorteilen. Zum einen können Sie nun saunen, wann immer Sie wollen. Denn Öffnungszeiten gibt es nicht mehr zu beachten. Zum anderen sind Sie nun in der Lage, regelmäßig die wohltuende Wirkung des Saunaganges zu genießen. Dadurch verhilft die Heimsauna zu einem gesünderen Organismus und somit zu einem stärkeren Immunsystem. Auf Dauer gesehen macht sich die Sauna unter anderem durch weniger Krankheiten und einem zufriedeneren Leben bezahlt.

Welche Voraussetzungen gilt es zu erfüllen?

Genau genommen kann eine Sauna in jedem Raum des Hauses eingebaut werden. Handelt es sich um eine Mietwohnung sollte selbstveständlich der Vermieter um eine schriftliche Erlaubnis gebeten werden. Ein wichtiger Aspekt darf jedoch nicht unterschätzt werden. Eine Heimsauna benötigt nämlich relativ viel Platz. Zudem sollten Wasser- und Stromanschlüsse vorhanden sein, Zu- wie Abflüsse. Ebenso ist sicher zu stellen, dass der Fussboden wasserfest ist. Es versteht sich von selbst, dass der Raum gut belüftbar sein muss. Trotzdem sollte eine Dampfisolierung eingerichtet werden.

Natürlich ist eine gute Auswahl der Materialien wichtig. Ein besonderes Aufgenmerk muss auf die Qualität des Holzes und des Saunaofens gelegt werden. Außer der Liegeflächen bedarf es keiner großen Ausstattung. Kopfstützen oder mobile Lehnen können nachgerüstet werden. Zunächst ist das Ofenzubehör ausreichend.

Ein spezielles Holz

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Saunabau

Espenholz ist ein einheimischer, schnell nachwachsender Rohstoff. Daher fällt die Ökobilanz dafür sehr günstig aus. Die vielen positiven Eigenschaften machen diese pappelartige Holzart besonders interessant.

Technische Eigenschaften

Dieses Holz weist eine hohe Formbeständigkeit auf. Es verfügt über eine geringe Wärmeleitfähigkeit und hat eine schöne helle Farbe. Das geradlinig gewachsene und meist astarme Holz wirkt sehr modern und läßt sich gut bearbeiten. Nach einer speziellen Vorbehandlung mit heißem Wasserdampf verliert Espenholz Harze und wird somit gegenüber Feuchtigkeit relativ unempfindlich und gleichzeitig nahezu resistent gegen Pilz- und Insektenbefall. Es hat ein geringes Schwindverhalten und verzieht sich kaum. Espen haben eine homogene Struktur mit sehr feinen Poren. Daraus ergibt sich das gute Stehvermögen des Holzes. Es splittert wenig und eignet sich auch gut zum Beizen und Lackieren.

Verwendung im Innen- und Außenausbau

Espenholz wird nach thermischer Vorbehandlung als sogenanntes Thermoholz für den Saunabau innen und außen genutzt. Es können sowohl für den Saunabereich, als auch für den Außenbereich Sitzbänke und andere Gegenstände aus diesem Holz hergestellt werden. Als Dielenholz ist es ebenfalls geeignet, besonders in Bädern. Verarbeitet zu Sperrholz- oder Spanplatten findet Espenholz wiederum auf Baustellen aller Art Einsatz. Als Furnier wird Espe im Innenausbau eingesetzt. Auch als Industrie- und Konstruktionsholz ist es häufig anzutreffen.

Besonders zu beachten

Die Trocknung sollte nicht zu schnell ablaufen, da sonst möglicherweise Risse entstehen können. Die Lagerung sollte in trockener Umgebung erfolgen. Richtig gelagertes Holz darf weder Verformungen, noch Flecken aufweisen. Thermogetrocknete Espe kann dunkle Verfärbungen entwickeln. Manchmal ist das aber auch für eine spezielle Optik sogar erwünscht. Beim Kauf von Espenholz achten Sie bitte auf eine einheitliche Struktur und glatte Oberfläche des Holzes.

Espenholz in der Sauna

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Sauna

Das Holz der Espe ist eines der wenigen Laubbaumhölzer, das Sie für den Bau einer Sauna verwenden können. Bei der Espe handelt es sich um eine heimische Pappelart. Das Holz ähnelt den afrikanischen Weichhölzern, die gerne für den Saunabau verwendet werden. Sie haben Espenholz sicher schon einmal in der Hand gehalten, da es für die Herstellung von Zahnstochern oder Streichhölzern verwendet wird. Es ist ein glattes, stabiles Holz. Espenholz für Sauna – welche Vorteile und Nachteile bietet es?

Vorteile

Das Espenholz ist glatt und hat eine angenehm helle Farbe. Deshalb wird es gerne für die Innenausstattung der Sauna genutzt. Sitzbänke, Verkleidungen oder Rückenlehnen sind dank der hellen Farbe schön anzusehen. Die glatte Oberfläche des Holzes sorgt für bequemes Sitzen in der Sauna. Holz, das in der Sauna verwendet wird, sollte eine geringe Wärmeleitfähigkeit haben, damit sich das Holz auf der Haut nicht zu warm oder gar heiß anfühlt. Espenholz hat eine äußerst geringe Wärmeleitfähigkeit und ist deshalb optimal für den Saunabau. Außerdem ist das Holz formbeständig. Ein weiterer Pluspunkt von Espenholz für Sauna: Die Espe ist ein heimisches Holz, daher ist es aus ökologischen Gesichtspunkten unbedenklicher als zum Beispiel die Verwendung importierter Tropenhölzer, deren Herkunft überdies oft nicht nachweisbar ist. Außerdem ist die Espe die in Deutschland am schnellsten wachsende Baumart.

Nachteile

Das Espenholz für den Saunabau ist etwas teurer als andere Hölzer. Außerdem fehlt der typische Saunaduft, den andere Holzarten verbreiten.

Fazit

Espenholz für Sauna – ja oder nein? Im Großen und Ganzen ist Espenholz ideal vor allem für die Innenausstattung der Sauna. Wer eine günstige Sauna bauen möchte, sollte jedoch auf andere Holzarten zurückgreifen.

Kinder in der Sauna? – Worauf sollte geachtet werden?

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Saunabad

Mit Beginn der kalten Jahreszeit, steigt die Anzahl der Erwachsenen, die sich im Winter an einem Saunagang erfreuen. Sie geniessen die Wirkung, die der Gang in die Sauna auf Körper und Seele mit sich bringt.
Viele Eltern stellen sich in dieser Zeit die Frage, ob es möglich ist, die Kinder in einen gemeinsamen Saunagang einzubeziehen.
Wenn keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, die im Einzelfall durch den Arzt abgeklärt werden müssen, können Kinder ebenso wie Erwachsene, ab einem Alter von vier Monaten, zum Saunabaden mitgenommen werden.

Das Saunieren in öffentlichen Bädern

In öffentlichen Saunen gibt es bezüglich der Hygienevorschriften Einschränkungen zum Saunabaden von Kindern. Die Kinder in der Sauna sollten der Windel entwachsen sein und ihre Ausscheidungen unter Kontrolle haben. Aus diesem Grund wird in öffentlichen Bädern von einem Alter ab vier Jahren gesprochen. Spezielle Angebote ermöglichen es, mit Kindern unter dieser Altersgrenze den Saunabesuch zu geniessen.

Das Kind auf den Saunagang vorbereiten

Kinder in der Sauna fühlen sich sicher und wohl, wenn man ihnen den Ablauf vor dem Saunabad erklärt und es für die Kinder spannend macht. Ein gut vorbereiteter Saunagang macht allen Familienmitgliedern Spass.

Ablauf eines Saunaganges für Kinder

Sind Kinder in der Sauna, stehen ihre Bedürfnisse im Vordergrund. Drei Minuten auf der mittleren Bank sind für den ersten Saunagang ausreichend. Nach der Sauna wird der Körper an der Luft langsam abgekühlt. Wenn das Kind es zulässt, kann das Abkühlen mit kühlem Wasser per Hand unterstützt werden. Ein Bewegungsbecken kann genutzt werden, das Tauchbecken nicht.

Worauf achten?

Werden Kinder in der Sauna unruhig oder fangen an zu weinen, muss die Sauna verlassen werden. Die Kinder sollten nicht auf den Bänken klettern. Vor und nach dem Saunieren ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Mehr als trendig – Saunieren im eigenen Garten

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Saunen

Die positiven gesundheitlichen Effekte des Saunierens hinsichtlich der Stärkung des Immun- sowie des Herz-Kreislaufsystems sind hinreichend bekannt. Wenn Sie für den regelmäßigen Saunagang eine private Atmosphäre bevorzugen, eine Indoor-Sauna aus Platz- und/oder Kostengründen aber ausscheidet, bietet sich als Alternative eine Fasssauna an.

Holzkonstruktion im Stil des klassischen Weinfasses

Eine Fasssauna erinnert in ihrer Optik an das klassische Holzfass. Die Holzbohlen sind aus hochwertigen Hölzern wie nordischer Fichte oder exotischer Zeder gefertigt. Die Bohlen werden nicht verleimt oder verschraubt, sondern durch Spannringe aus Edelstahl zusammengehalten. Bei Verleimung könnten sich aufgrund der heißen Temperaturen im Fassinneren gesundheitsschädliche Dämpfe entwickeln. Die Spannringe haben zudem die Funktion, durch Nachspannen den Substanzverlust, der bei Holzmaterial durch Trocknung auftritt, auszugleichen. Stabilität gewinnt der rundliche Bau durch seine Unterkonstruktion. Er ruht nämlich sicher auf 3-4 Querbalken. Eine Outdoor-Sauna ist erheblichen Witterungseinflüssen ausgesetzt, weshalb die Dachoberfläche mit wetterbeständigen Bitumenschindeln eingedeckt wird.

Ein Fass, das es in sich hat

Die mit zwei Bänken ausgestattete Fasssauna bietet entweder zwei liegenden oder alternativ bis zu sechs sitzenden Personen Platz. Für hinreichende Lichtzufuhr sorgt ein in die Türe eingelassenes Fenster. Sie können die Fasssauna alternativ mit Holz oder elektrisch betreiben. Saunasteine sorgen für den vertrauten aromatischen Aufguss. Die runde Form der Fasssauna überzeugt durch ihre hervorragende Thermik. Die heiße Luft im Rauminneren kann hier optimal zirkulieren.

Hingucker in jedem Garten

Bei durchschnittlichem handwerklichen Geschick können Sie eine Fasssauna problemlos in Eigenregie montieren. Der Handel bietet neben Bausätzen auch vormontierte Teilkomponenten an. Mangelt es Ihnen jedoch an der nötigen Zeit, finden Sie ein reichhaltiges Angebot an komplett montierten Saunen, die in einem Stück geliefert werden.

Via Strom oder Holz in der Sauna schwitzen?

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Saunaofen

Die Sauna im eigenen Heim ist für viele ein Traum, der leicht erfüllt werden kann. Wenn man sich mit dem Einbau einer Sauna beschäftigt, stellt sich die Frage, ob der Ofen mit Holz oder Strom geheizt werden soll. Die Antwort darauf hängt vom Einzelfall ab. Ein Holzfeuer ist romantisch, speziell in der Sauna. Daran besteht kein Zweifel. Es heizt die Sauna schneller auf als ein Saunaofen, der mit Strom gespeist wird. Allerdings macht ein Holzofen auch mehr Arbeit. Holz muss geschichtet, herangekarrt und eingespeist werden.

Das Aufstellen eines Holzofens in der Sauna ist mit einigen Auflagen verbunden. Ein Holzofen in der Sauna muss seit Anfang 2015 die CE-Markierung tragen und die Abgase müssen der zweiten Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung entsprechen. Um diese Auflagen zu erfüllen, brauchen Holzöfen ein spezielles Rauchgassystem, über das die Hersteller informieren können. Für die Genehmigung ist der Kaminkehrer zuständig. Er muss sich vergewissern, dass alles in Ordnung ist und einmal im Jahr eine Feuerstättenschau und Reinigung durchführen. Außerdem muss der Holzofen in der Sauna rundum mit Metallschutzblechen gesichert werden.

Ein Elektroofen ist schneller montiert und einfacher in der Bedienung. Allerdings braucht man auch hier normalerweise einen Elektro-Fachmann, um die Ofensteuerung mit einem Silikonkabel ordnungsgemäß anzuschließen. Welche Lösung günstiger ist, hängt davon ab, of der Saunabesitzer Holz günstig erwerben kann. Die Anschaffungskosten für Holz- und Elektroöfen sind ungefähr gleich. Das Zubehör für einen Saunaofen, der Holz verbrennt, kostet deutlich mehr. Zum einen fällt das Rauchgassystem ins Gewicht, zum anderen die Kosten für den Kaminkehrer – eine jährlich wiederkehrende Ausgabe. Für Waldbesitzer, die ihr Holz umsonst bekommen, rechnet sich ein mit Holz befeuerter Saunaofen. Alle anderen Saunabesitzer sollten gründlich nachdenken, was ihnen lieber ist.

Birkenaufguss und Vodka – In der russischen Banja

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Die russische Banja

Bekannt ist das nordische Dampfbad vor allem aus Finnland und so haben wir auch die finnische Bezeichnung „Sauna“ in unseren Sprachgebrauch übernommen, doch Dampfbäder haben nicht nur in Finnland sondern auch in anderen Ländern und Kulturen eine lange Tradition, so auch in Russland. Allerdings bezeichnen die Russen ihr Dampfbad nicht als „Sauna“ sondern als „Banja“. Eine traditionelle Banja wird in Form einer Blockhütte im Freien errichtet. Dabei wird sie klassischerweise in drei Räume untergliedert und mitunter sogar zweistöckig errichtet. Dem eigentlichen Dampfraum– sind ein Wasch- und ein Ruheraum vorgelagert. Genauso wie in Finnland geht dem Saunieren das ausgiebige Waschen voran. So stehen im Waschraum Kübel mit hölzernen Kellen bereit, die mit heißem und kaltem Wasser gefüllt sind. Bevor der eigentliche Dampfraum betreten werden darf, wäscht man sich abwechselnd mit heißem und kaltem Wasser. Dies dient der Stimulation der Blutgefässe und bereitet den Körper auf die heißen Temperaturen im Dampfbad vor. Durch schmale Schlitze im Boden kann das Wasser abfließen, damit das Holz keinen dauerhaften Schaden nimmt. Genauso wie die Finnen verwenden auch die Russen für den Bau ihrer Dampfhütten vorzugsweise Fichten– und Tannenholz. Wobei Tannenholz für den ständigen Kontakt mit Wasserdampf wesentlich besser geeignet ist als das weniger beständige Fichtenholz.

 

Was unterscheidet eine russische Banja von einer finnischen Sauna?

Im Grunde handelt es sich um zwei Variationen der nordischen Dampfbadkultur, die sich nur unwesentlich von einander unterscheiden. Die Bauweisen ähneln sich sehr und in beiden wird traditionell mit einem Holzofen geheizt. Jedoch bevorzugen die Russen in ihrer Banja gemäßigte Temperaturen zwischen 60 und 90 Grad Celsius, während die Finnen ihre Sauna auch gerne mal auf über 100 Grad Celsius aufheizen. Zudem gießen die Russen häufiger auf und so kann die Luftfeuchtigkeit in einer russischen Banja auch gerne mal bei 90 Prozent liegen. Das verträgt nicht jeder, vor allem wenn man die heiße und trockene Luft einer finnischen Sauna gewohnt ist! Die Finnen hingegen legen bei ihrem Saunagang Wert auf den reinen Wasserdampf, der nicht mit ätherischen Ölen versetzt sein darf, wie es in Russland üblich ist. Als besonders beliebt gelten bei den Russen der Duft von Kiefernharz, Birkensaft und Tannenöl. Gemeinsam ist den Finnen und den Russen das sogenannte Quästen. Dafür werden im Sommer frische und im Winter getrocknete Birkenzweige zu einem Bündel gefasst – in Russland bezeichnet man diese als Wenik –, mit denen man sich gegenseitig nach dem Saunagang auf Rücken und Schultern schlägt. Die Schläge mit den feinen Zweigen sollen zusätzlich die Durchblutung anregen.

 

Sowohl den Finnen als auch den Russen gilt das Saunieren als fester Bestandteil ihrer Nationalen Identität. Wer in Russland oder Finnland was auf sich hält, der besitzt entweder selbst eine Sauna oder besucht regelmäßig öffentliche oder private Saunen. So gibt es inzwischen eigne Clubs in denen man standesgemäß saunieren kann. Der gemeinsame Banjabesuch gilt unter Geschäftsleuten in Russland als Respektsbekundung und Vertrauensbeweis und so wird so mancher Deal beim gemeinsamen Schwitzen abgeschlossen, der hinterher mit Wodka begossen wird!

Saunaöfen – Achten Sie auf die Steinmenge und Geschwindigkeit

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Woran Sie einen guten Saunaofen erkennen, ist mitunter schwierig zu bestimmen. Ein Merkmal ist die Beständigkeit einzelner Hersteller. Zu den bekanntesten gehören die Produkte von Helo, Tylö, Harvia und Karibu. Diese Öfen bieten derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und sind auf dem deutschen Markt etabliert. Ein nicht unwichtiges Kriterium, wenn Sie bedenken, dass ab einem gewissen Zeitpunkt Kundenservice und Ersatzteile eine nicht unwichtige Rolle für Ihr Saunavergnügen einnehmen.

Achten Sie auf die befüllbare Steinmenge

Ein anderes Merkmal ist die Steinmenge. Umso mehr Steine der Ofen aufnehmen kann, umso besser. Ein Gerät mit einem Fassungsvermögen von 20 Kilogramm oder mehr produziert eine gleichmäßigere (und damit angenehmere) Strahlungswärme als ein vergleichbarer Saunaofen mit einer Kapazität von lediglich 15 Kilogramm oder weniger. Wenn Sie über den notwendigen Platz verfügen, ist ein größerer Ofen also von Vorteil. Öfen mit einem Fassungsvermögen von 100 Kilogramm sind für gelungene Aufgüsse ideal. Dies liegt daran, dass die enthaltene Steinmenge kaum zur Abkühlung gebracht werden kann und die Luftfeuchtigkeit dementsprechend weit nach oben reguliert werden kann, sofern Sie dies möchten.

Der Ofen muss zur Größe der Sauna passen

Ein weiteres Kriterium ist die Geschwindigkeit, die der Ofen benötigt um vollständig Betriebsbereit zu sein. Daher sollte eine kleine Sauna mit 2 mal 2 mal 2 Metern beispielsweise mindestens einen Ofen beinhalten, der zwischen 6 bis zu 8 Kilowatt leistet. Das Vergleichen der Preisunterschiede lohnt sich hier und fördert zu Tage, dass der preisliche Unterschied zum nächst größeren Modell für gewöhnlich sehr gering ist. Dafür wird Ihre Sauna spürbar schneller heiß und der Ofen verfügt über genug Leistung.

Richtwerte pauschal für Saunaöfen (Bauart- und Grundrissabhängig):

  • 4,5 kW ausreichend für 3 – 6 m³ Kabinenvolumen
  • 6,0 kW ausreichend für 5 – 9 m³ Kabinenvolumen
  • 8,0 kW ausreichend für 8 – 11 m³ Kabinenvolumen
  • 9,0 kW ausreichend für 10 – 12 m³ Kabinenvolumen

Kabinenvolumen = Breite x Tiefe x Höhe (der Saunakabine)

Die befüllbare Steinmenge und die Geschwindigkeit sind wichtige Indizien bei der Suche nach Ihrem idealen Saunaofen. Auf etablierte Hersteller zu setzen, kann unter Umständen späteren Ärger vermeiden, sollte allerdings nicht allzu eng ausgelegt werden. Findige und gute Produkte sind auch abseits von großen Namen zu finden.

 

 

 

Rotlicht oder Schwitzkasten – Infrarotkabine und Sauna im Vergleich

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Wer einmal Gefallen am finnischen Dampfbad gefunden hat, dem wird die trockene Tiefenwärme einer Infrarotkabine nicht zu überzeugen vermögen, dennoch wollen wir Ihnen beide Varianten hier gerne einmal vorstellen, um den Unentschiedenen unter Ihnen die Wahl zu erleichtern.

 

Die klassische Sauna

In Finnland gilt die Sauna als Bestandteil der nationalen Identität und so gibt es in den langen Wintermonaten kaum einen Finnen, der auf ein wärmendes Schwitzbad verzichten würde. Dampfbäder – ganz gleich ob es sich dabei um die finnische Sauna oder die russische Banja handelt – funktionieren nach dem immer gleichen Prinzip: Die Luft im sogenannten Dampfraum wird mit Hilfe eines offenen Feuers oder einem Elektroofen erhitzt und durch Aufgüsse befeuchtet. Die finnische Sauna unterscheidet sich von der russischen Banja in der Höhe der Temperatur und Luftfeuchtigkeit. So bevorzugen die Finnen sehr heiße Temperaturen, während die Russen niedrigere Temperaturen aber dafür eine höhere Luftfeuchtigkeit präferieren. In einer russischen Banja herrschen in der Regel Temperaturen zwischen 60 und 90 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit liegt bei knappen 90 Prozent. In der finnischen Sauna hingegen, können die Temperaturen auch gerne mal die 100 Grad-Marke übersteigen, dafür wird deutlich seltener aufgegossen und so ist die Luftfeuchtigkeit erheblich niedriger. In beiden Fällen bedarf es vor dem Saunagang einer Aufwärmphase, in der die Sauna erst einmal auf Temperatur gebracht werden muss. Das kostet nicht nur Zeit sondern auch Energie.

 

Die Infrarotkabine

Dem gegenüber kann eine Infrarotkabine sofort genutzt werden, funktioniert sie doch mit Hilfe von Infrarotstrahlung, die von Lampen abgegeben wird und nicht die Umgebungsluft, sondern allein den Körper wärmt. Die Wärme entsteht, wenn die Strahlen auf einen festen Körper treffen und so zeichnet sich eine Infrarotkabine dadurch aus, dass man ihr nicht so stark ins Schwitzen gerät, wie bei einer herkömmlichen Sauna, liegen die Temperaturen doch gerade mal bei 45 Grad Celsius. Das typische Sauna-Feeling wird bei Ihnen in einer Infrarotkabine also nicht aufkommen, dennoch hat das rote Licht eine entspannende Wirkung auf Körper, Geist und Seele. So lockern die warmen Strahlen die Muskulatur und helfen so gegen Muskelkater und Verspannungsschmerzen. Da in einer Infrarotkabine auf Aufgüsse vollständig verzichtet wird, können Sie in ihrem Innern auch eine Leselampe installieren, um die Zeit unter den warmen Lampen mit Lesen zu verbringen.

 

Achtung: Durch die niedrigeren Temperaturen in einer Infrarotkabine breiten sich Bakterien und Pilze leichter aus als in einer Sauna – wie in einem Brutkasten, werden sie zum Wachstum angeregt. Deshalb muss eine Infrarotkabine nach jeder Benutzung sofort gereinigt werden, um unangenehme Gerüche und mögliche gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Beherzigen Sie dies, steht ihrem Infrarot-Vergnügen nichts im Wege!

 

 

Finden Sie Anschluss – Was Sie über Elektrik und Ihre Sauna wissen sollten

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Sauna

Endlich – Der Ofen ist montiert, die Kabine vollständig aufgestellt. Alles was noch getan werden muss, ist Ofen und Steuerung anzuschließen und die Verkabelung für die Beleuchtung anzuschließen. Doch so einfach wie erhofft ist es leider selten. Wohl dem, der die wichtigsten Punkte bei der Elektroinstallation der Sauna frühzeitig eingeplant und vorbereitet hat.

 

Welche Vorbereitungen Sie treffen müssen

Setzen Sie sich frühzeitig mit dem Objekt Ihrer Begierde auseinander. In diesem Fall gilt das besondere Augenmerk dem notwendigen Stromanschluss für Ihren Saunaofen. Dieser muss über genügend Leistung verfügen und aus diesem Grund müssen Sie sich wiederum damit auseinandersetzen, welchen Anschluss der Ofen benötigt. Die meisten Geräte benötigen einen 400 Volt starken Anschluss. Vereinzelt gibt es auch Öfen die mit lediglich 230 Volt auskommen. Im Zweifelfall sollten Sie sich daher für einen eigens abgesicherten 400 Volt Anschluss entscheiden. Damit sind Sie auf der sicheren Seite, da so auch Geräte mit 230 Volt problemlos angeschlossen werden können.

 

Kabel sind selten lang genug

Ein weiteres Problem ergibt sich bei fehlender Abstimmung der Aufbauschritte. Wenn Sie Ihre Saunakammer bereits fertig aufgebaut, und den Elektriker für den Anschluss des Ofens zu sich zitiert haben, steht dieser häufig vor dem Problem, dass die mit dem Anschluss versehene Wand meist nicht mehr zugänglich ist, weil die neue Saunakabine davor steht. Zu allem Überfluss sind die mitgelieferten Silikonkabel für den Anschluss des Ofens häufig zu kurz, um diese an die Dose zu klemmen und sie zusätzlich bis zum Ofen und/oder der notwendigen Steuerungskonsole zu verlegen.

Koordinieren Sie Ihre Arbeitsschritte im Voraus und sprechen Sie sich mit dem Elektriker Ihres Vertrauens ab. Er oder Sie kann Ihnen bezüglich des benötigten Kabelmaterials und dem idealen Standort wertvolle und Nerven schonende Tipps geben.

 

Kein Anschluss an dieser Dose?

Wie Ihnen bereits auffällt, sind die konkrete Art der Anschlussdose und deren Standort von enormer Wichtigkeit für Ihre Saunakabine. Diese wird in den meisten Fällen nicht direkt im Raum, sondern an einer Wand oder Ecke stehen. Aus diesem Grund bietet es sich an, den elektrischen Anschluss vor der eigentlichen Montage der Saunakabine vom Elektriker an der anliegenden Wand vornehmen zu lassen. Lassen Sie am Besten ein (zu) langes Silikonkabel an die Anschlussdose klemmen und beginnen erst nachfolgend mit dem Aufbau. So minimieren Sie die Gefahr, nach aufgebauter Kabine nicht mehr an die Anschlussdose gelangen zu können.

 

Warum eigentlich Silikon?

Weil nur Silikonkabel für die große Wärme- und Hitzebildung in der Sauna ausreichend geeignet sind. Die Eigenschaften der Silikonummantelung sind eine hohe Hitzebeständigkeit von bis zu 200 Grad Celsius bei äußerst geringer Feuchtigkeitsaufnahme – ideale Voraussetzungen für die Verwendung mit einer Sauna. Mit passenden Silikonkabeln werden Sie für gewöhnlich direkt vom Hersteller versorgt. Sollten diese jedoch zu kurz sein, kann auch hier der Elektriker helfen und Sie aus seinen Vorräten versorgen.

 

Worauf Sie sonst noch achten sollten…

Etablierte Sauna-Bausätze besitzen bereits passende Kabeldurchführungen, in die das jeweilige Kabel bequem und nicht sichtbar verlegt werden kann. Allerdings sind häufig an vorgesehnen Durchführungen noch Durchbrüche zu leisten, weshalb die genaue Lektüre der Aufbauanleitung empfohlen wird, bevor Sie unnötige Löcher in Ihre Kabine fräsen.